Zeitmanagement für Selbstständige

by Katharina on 7. Juli 2014 · 0 comments

Zeitmanagement für Selbstständige

“Selbst und ständig” – das muss nicht sein! Viele Selbstständige glauben, alles drehe sich um die Arbeit – und katapultieren sich regelrecht selbst ins Burn-out. Dabei gehen sie einem grundlegenden Irrtum auf den Leim: Selbständig zu sein heißt nicht, rund um die Uhr arbeiten zu müssen. Selbstständig sein heißt, in Zeitmanagement zu investieren!

Wer ein gutes Zeitmanagement hat, ist in der Lage, sich in allen Lebensbereichen sorgfältig und effizient zu organisieren. Wir räumen mit den häufigsten Irrtümern auf und entlarven die Mär von 14-Stunden-Tag & Co.

Arbeiten rund um die Uhr – das ist normal

Falsch. Natürlich ist der Start in die Selbstständigkeit kein Honigschlecken, und in der Aufbauphase lassen sich Überstunden kaum vermeiden. Wer aber nach den ersten Jahren immer noch täglich Überstunden schiebt, sollte sich ernsthaft fragen, warum. Weit verbreitete Ursachen: Der Irrglaube, dass man als Selbstständiger alles selbst machen muss, und zu niedrige Preise für die angebotenen Leistungen.

Tipp: Setzen Sie Prioritäten Erstellen Sie einen Wochenplan mit festen Arbeitszeiten und halten Sie sich daran.

Harte Arbeit führt immer zum Erfolg

Falsch. Harte Arbeit ist leider nicht genug. “Work smart AND hard!” lautet die Devise für Selbstständige. Ein guter Plan ist das A und O für den Erfolg. Das beginnt beim allgemeinen Geschäftsmodell und reicht bis zu Ihren täglichen Todo-Listen. Achten Sie auf eine realistische Ressourcenplanung (der Tag hat nur 24 Stunden!) und auf Ihr persönliches Leistungsvermögen. Viele von uns haben zu bestimmten Tageszeiten ein Hoch – nutzen Sie Ihres für besonders schwierige Arbeiten! Indem Sie gut und geordnet planen, schaffen Sie die Voraussetzungen, um effizient und effektiv zu arbeiten.

Tipp: Zeiterfassungssysteme wie die Online-Zeiterfassung von TimeTac unterstützen Sie dabei, Ihre Ziele zu erreichen!

Zeit ist Geld

Jein. Natürlich ist Zeit Geld. Allerdings bedeutet mehr Zeit nicht unbedingt mehr Geld. Konzentration und Motivation sind endliche Ressourcen. Wer glaubt, an einem Tag in 16 Stunden genau so gut zu arbeiten wie in 8, irrt sich. Irgendwann macht der Körper diese Tortur nicht mehr mit. Abgesehen davon lohnt sich eine derartige Verlängerung des Arbeitstages ohnehin nicht. Denn schon das Parkinsonsche Gesetz besagt: Arbeit dehnt sich in dem Maße aus, indem Zeit zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht. Machen Sie sich also lieber einen straffen Zeitplan – trödeln können Sie dann in den wohlverdienten Pausen!

Tipp: Gehen Sie achtsam mit sich um und nehmen Sie sich Zeit, aufzutanken. Und vergessen Sie nicht auf die wichtigste Sache überhaupt: Einfach Spaß haben!

Sind Sie selbstständig? Welche Tipps haben Sie persönlich und mit welchen Mythen wollten Sie schon immer einmal aufräumen?

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