Produktivität: Stolpersteine erkennen & überwinden!

by Bernd on 18. November 2013 · 1 comment

Der Weg zu mehr Produktivität ist gar nicht so verschlungen

Was vom Tage übrig blieb: Manchmal einfach nicht genug. Zeit lässt sich nicht vermehren, sie lässt sich nicht kaufen, und sie lässt sich nicht stoppen. Sie ist unser größtes Kapital. Wie wir unsere Zeit einsetzen, hat direkte Auswirkungen auf unsere Zufriedenheit und unsere Lebenssituation.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Ihre Zeit nicht gut genug nutzen, sollten Sie unbedingt etwas ändern. Wie Sie Ihren persönlichen Weg finden, verraten wir Ihnen hier!

Der Schlüssel zu mehr Produktivität: Genaue Zeiterfassung

Wenn Sie Ihre Zeit besser nutzen möchten, sollten Sie zuerst herausfinden, wie Sie Ihre Zeit bisher verbringen. Privat genügt es oft, das eigene Verhalten ein bis zwei Wochen zu beobachten. Dabei kann Ihnen ein Zeittagebuch helfen. Reservieren Sie dafür ein Notizheft oder ein Online-Dokument (z.B. bei Google Docs), in dem Sie jede Aktivität mit Beginn, Ende und Dauer festhalten.

Am Ende des Tages ordnen Sie alle Aktivitäten allgemeinen Kategorien zu. So können Sie herausfinden, für welche Arten von Aktivitäten Sie Ihre Zeit aufwenden. Motivationstrainer Steve Pavlina empfiehlt, so detailliert wie möglich zu sein: “Man sollte aufschreiben, wie viel Zeit man mit E-Mails, News lesen, im Internet surfen, Anrufen, Essen, auf der Toilette etc. verbringt. [...] Ich habe meistens 50-100 Einträge am Tag.”

Im beruflichen Bereich empfiehlt sich eine gute Zeiterfassung. Mit Tools wie TimeTac können Sie Ihre Aktivitäten auch über längere Zeiträume exakt und mit minimalem Aufwand aufzeichnen. Die Auswertungen erfolgen automatisch und liefern Ihnen ein genaues Bild über Ihre Produktivität.

Mit kleinen Schritten zum Erfolg

Sie kennen Ihre Stolpersteine – jetzt müssen Sie sie nur noch überwinden! Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Erfolgreiche Verhaltensänderungen verlangen Motivation und Konsequenz.

Verhaltensexperte BJ Fogg von der amerikanischen Stanford-Universität empfiehlt in seinem Programm “Tiny Habits” eine Politik der kleinen Schritte. Er geht davon aus, das Menschen nur in drei Situationen neue Verhaltensweisen annehmen:

  • Sie haben ein Aha-Erlebnis.
  • Sie verändern Ihr Umfeld.
  • Sie machen kleine Schritte.

Wer zielgerichtet sein Verhalten ändern will, sollte nicht darauf bauen, in kommender Zeit schon das passende Aha-Erlebnis zu haben. Das eigene Umfeld zu verändern, ist schon besser möglich, unter Umständen aber mit einem hohen zusätzlichen Aufwand verbunden. Die Politik der kleinen Schritte führt Sie langsam, aber stetig an Ihr Ziel.

Mehr über BJ Foggs Tiny Habits und wie sich der Ansatz in der Praxis bewährt, erfahren Sie im nächsten Artikel!

 

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