Endlich flexibel arbeiten! – Teil 1

by Tom on 25. März 2013 · 0 comments

Den Arbeitstag um zehn Uhr beginnen. Von zu Hause aus arbeiten. Einen Tag einfach mal früher nach Hause gehen, ohne das dem Chef groß anzukündigen. Auf Abruf arbeiten. All diese Wünsche und weitere können Sie mit den neuen flexiblen Arbeitszeitmodellen verwirklichen. Doch welche flexiblen Arbeitszeitmodelle gibt es in Unternehmen überhaupt?

Vertrauensarbeitszeit

Mitarbeiter entscheiden bei diesem flexiblen Arbeitszeitmodell auf eigene Verantwortung, wann sie ihre Aufgaben erfüllen, und erhalten im Rahmen der arbeits- und tarifvertraglichen Vereinbarungen von ihrem Arbeitgeber volle Zeitsouveränität.

Der Arbeitgeber vertraut darauf, dass seine Arbeitnehmer ohne betriebliche Überprüfung ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen, und verzichtet auf die Kontrolle der Arbeitszeit. Dieses Arbeitszeitmodell verhindert Leerzeiten, bei denen die Mitarbeiter in Versuchung kommen, Zeit zu schinden. Ein großer Vorteil dieses Arbeitszeitmodells ist die Reduzierung von Überstunden.

Teilzeit Invest / Sabbatical

Es wird eine Arbeitszeit von 30 Stunden pro Woche vereinbart, tatsächlich werden aber 40 Stunden pro Woche geleistet. Man spart sich so in drei Jahren zehn Stunden pro Woche an und kann dann ein ganzes Jahr frei nehmen (Sabbatical).

Gearbeitet wird Vollzeit, gezahlt wird Teilzeit. Die Differenz kann sowohl als Zeit- oder auch als Geldguthaben auf einem Langzeitkonto angespart werden. Das Gehalt wird in dem freien Jahr weiterhin gezahlt. Dieses Arbeitszeitmodell wird oft von Frauen genutzt, um beispielsweise ihre Kinder in der Anfangsphase der Schulzeitzu begleiten und dennoch eine Lohnfortzahlung zu erhalten.

Ampelkonto

Sowohl Mitarbeiter als auch Vorgesetzter kontrollieren den Stundensaldo des Arbeitnehmers und das Arbeitszeitkonto. Die Einführung eines solchen Arbeitszeitmodells ist insbesondere für Unternehmen geeignet, die wenig Erfahrung mit flexiblen Arbeitszeiten haben.

In der Grünphase (+/- 20 Stunden) tragen die Mitarbeiter die Verantwortung über die Arbeitszeit alleine. Die Gelbphase (+/- 40 Stunden) erfordert die Kooperation von Mitarbeiter und Vorgesetztem, um die Grünphase wieder zu erreichen. Bei der Rotphase (+/- 60 Stunden) sorgt der Vorgesetzte dafür, dass die Arbeitszeiten wieder in den gelben und grünen Bereich zurückgeführt werden. Die Rückführung in die Grünphase sorgt dafür, dass die Zeitkonten nicht „überquellen“ oder zu viele Minusstunden angesammelt werden.

Das optimale Arbeitszeitmodell für Sie war noch nicht dabei? Seien Sie gespannt auf Teil 2!

 

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