Cross Mentoring im Unternehmen – voneinander lernen!

by Bernd on 4. Februar 2013 · 0 comments

Viele Nachwuchs-führungskräfte (Mentees) sind neu auf ihrem Gebiet.  Meist müssen sie erst noch Prozesse und Strukturen kennenlernen. Cross-Mentoring hilft einer Nachwuchskraft, sich besser in eine fremde Firmenkultur zu integrieren und sich selbst Ziele zu setzen. Beim Mentoring fördert und unterstützt eine erfahrene Person (Mentor) den Mentee in seinem privaten und beruflichen Weiterkommen und bereitet ihn auf absehbare Herausforderungen vor. Das besondere am Cross-Mentoring: Es findet über Unternehmensgrenzen hinaus statt! Mentor und Mentee sind nicht aus der gleichen Organisation.

Cross-Mentoring im Unternehmen ist ein ideales Instrument, um kostengünstig und gezielt das interne Personal weiterzuentwickeln. Da beim Cross-Mentoring unterschiedliche Organisationen „über Kreuz“ miteinander zusammengebracht werden, fördert es zusätzlich den Austausch und Wissenstransfer zwischen Unternehmen.

Mentoren bringen viel Erfahrung mit und können Mentees schnell einschätzen und ihre Stärken und Schwächen erkennen. Sie unterstützen bei der raschen Problemlösung und stehen dem Mentee bei Fragen und Problemen zur Seite. Da Mentor und Mentee nicht aus dem gleichen Unternehmen stammen, ist die Zusammenarbeit hierarchiefrei. Das fördert ein offenes Verhältnis und eine gute, enge Zusammenarbeit.

Unternehmen, die ihre Nachwuchskräfte an einem Cross-Mentoring teilnehmen lassen, profitieren meist schon während des Programms von produktiveren Mitarbeitern. Aufgaben werden von der Nachwuchskraft zielstrebiger und motivierter angegangen. Cross-Mentoring regt Nachwuchskräfte an, sich weiterzuentwickeln: Sich ausprobieren, experimentieren, lernen, aber auch Fehler machen ist bei Cross-Mentoring ausdrücklich erwünscht.

Wer sollte Cross-Mentoring im Unternehmen in Erwägung ziehen?

Es ist sinnvoll ein Cross-Mentoring Programm im Unternehmen aufzubauen, wenn:

  • das Unternehmen zu klein ist, um eigene Mentoring-Programme ins Leben zu rufen.
  • das Unternehmen andere Branchen kennenlernen möchte. Mentoring im Unternehmen kann auch dabei unterstützen, herauszufinden, wie sich andere Unternehmen verhalten und mit gewissen Situationen und Problemen umgehen.
  • die Führungskompetenz gesteigert werden soll. Es können wertvolle Erfahrungen mit dem Mentor ausgetauscht werden und das eigene Führungsverhalten wird reflektiert.

Cross-Mentoring wird in Unternehmen auch oft verwendet, um speziell weibliche Nachwuchsführungskräfte zu unterstützen. Frauen sollen mit Mentoring im Unternehmen ermutigt werden, die „gläserne Decke“ zu durchbrechen. „Glass ceiling“ bedeutet, dass qualifizierte Frauen es kaum noch schaffen, die hohen Positionen eines Unternehmens zu erlangen und spätestens auf der Ebene des mittleren Managements „hängenbleiben“. Mithilfe eines Cross-Mentoring Programms werden auch Frauen an Top-Positionen herangeführt. Sie lernen die Spielregeln kennen, nach denen eine Organisation funktioniert.

 

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