Urlaubsplanung Teil 1: Urlaub beantragen und Urlaub genehmigen

by Michael on 8. August 2012 · 0 comments

Urlaubsplanung: Urlaub genehmigen

Jedes Jahr beginnt er von vorn: der Kampf um die besten Plätze. Das ist nicht nur im Sport so, sondern auch am Arbeitsplatz gang und gäbe. Wenn es darum geht, Urlaub zu beantragen, überschlagen sich die Wünsche der Arbeitnehmer. Nicht jeder Urlaub kann bewilligt werden. Laut einer Studie bekommen immerhin 46 % der Beschäftigten den gewünschten Urlaub genehmigt und sind zufrieden mit der Urlaubsverwaltung im Unternehmen. Für den Rest ist die Urlaubsplanung nervenaufreibend und manchmal auch ein Buch mit sieben Siegeln.

Erster Schritt Richtung Auszeit: Urlaub beantragen

Dabei ist im Arbeits- oder Tarifvertrag genau festgelegt, wie und wann man Urlaub beantragen soll. Unternehmen nutzen überwiegend vorgefertigte Urlaubsanträge in Papierform. Urlaubsantrag ausfüllen und einreichen – für jeden ein Kinderspiel! Da wir uns aber alle auf die schönsten Tage im Jahr freuen, ist es wichtig, den Urlaubsantrag frühzeitig vorzulegen. Gegebenenfalls auch mit Ersatzterminen. Um Überschneidungen vorab zu vermeiden, stimmt man sich mit Kollegen am besten im Vorfeld ab.

Urlaub genehmigen

Mit der Urlaubsverwaltung hat der Arbeitgeber das Vergnügen. Die Urlaubsplanung gestaltet sich dabei oft schwierig und ist zeitaufwendig. Urlaubszeiten sollen sich nicht überschneiden, die Arbeit darf nicht liegen bleiben! Nebenbei muss der aktuelle Urlaubsanspruch berücksichtigt werden. Oft kriegt man dann zu hören: Urlaub abgelehnt. Grundsätzlich gilt für deutsche Beschäftigte aber: Urlaub darf nicht verweigert werden, wenn es möglich ist, den abwesenden Mitarbeiter durch einen anderen Kollegen zu ersetzen. Es sei denn, dem Urlaubswunsch stehen „dringende betriebliche Belange“ entgegen. Weitere Regeln zur Urlaubsplanung legt das Bundesurlaubsgesetz fest:

  • Urlaub muss wenigstens einmal pro Jahr zusammenhängend genehmigt werden (mindestens 12 aufeinanderfolgende Werktage)
  • Urlaubswünsche von Arbeitnehmern verdienen unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang (z.B. Elternteile mit schulpflichtigen Kindern zur Ferienzeit)
  • Im laufenden Kalenderjahr muss Urlaub genehmigt und genommen werden

Wie in vielen anderen gesetzlichen Vorschriften bestätigen natürlich auch hier Ausnahmen die Regel. Oft werden solche Regelungen zur Urlaubsplanung zusätzlich in Arbeits- und Tarifverträgen präzisiert.

Urlaubsplanung im „Miteinander“

Gesetzgeber und Arbeitsverträge haben zur Urlaubsplanung schon einiges geregelt. Doch kommt es in den meisten Fällen auf die gegenseitige Kulanz an, die sich alle Beteiligten entgegenbringen sollten. Ein gutes Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten kann der „Schlüssel zum Erfolg“ sein. Genauso wie eine intelligente Urlaubsverwaltung. Urlaub beantragen und genehmigen ist dann eine Leichtigkeit. Wie das geht? Das erfahren Sie in Teil 2!

 

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