Gekonnt Warten: Durch Selbstorganisation Wartezeiten produktiv nutzen

by Bernd on 9. Juli 2012 · 2 comments

Warten mit Laptop am Flughafen

Jeder Mensch ist täglich mit Warten beschäftigt. Dabei tun wir im Grunde nichts. Oder noch schlimmer: Wir sitzen an einem Fleck und die Nerven liegen blank, weil die Bahn zum bevorstehenden Meeting schon wieder nicht pünktlich ist. Gerade weil Wartezeiten im Alltag unvermeidbar sind, sollten wir den Leerlauf bewusst produktiv nutzen, sowohl privat als auch geschäftlich. Insbesondere am Arbeitsplatz wird von den Mitarbeitern erwartet, dass kurzfristig anfallende Zeitlücken mit sinnvollen Tätigkeiten gefüllt werden.

Wer die wertvolle Zeit nicht unnötig verstreichen lassen will, schafft es durch intelligente Selbstorganisation, Wartezeiten möglichst produktiv zu nutzen. Wie „Zeit nutzen“ genau geht? Die nachfolgenden Tipps geben kleine Anregungen für Ihre zukünftigen Wartezeiten.

1. Bildung schadet nie

Vielreisende sollten immer passende Literatur dabei haben. Das regt zum einen die Kreativität an, zum anderen können wir unser Wissen nebenbei verbessern. Ob Fachliteratur zur Erweiterung unseres beruflichen Know-hows oder ganz einfach die Tageszeitung: Halten Sie Ihr Gedächtnis auf Trab! Der gegenwärtige Trend der Internationalisierung verlangt einiges an Fremdsprachenkenntnissen. Nutzen Sie die Zeit und erweitern Sie Ihren Wortschatz, beispielsweise mit einem Audio-Sprachkurs auf dem Weg zum Arbeitsplatz.

2. Zeit zum Reden

Wo einer wartet, warten bekanntlich auch andere. Treten Sie mit Ihren Mitmenschen in Kontakt! Der berühmt-berüchtigte Smalltalk am Arbeitsplatz ist wichtiger denn je. Das fördert die positive Arbeitsatmosphäre im Unternehmen. Auch in der Öffentlichkeit freut sich das Gegenüber vielleicht über ein freundliches „Hallo“ und eine kurze, freundliche Unterhaltung. Zeit nutzen geht aber auch anders: wichtige Anrufe tätigen, Termine vereinbaren oder einfach Kontakte zu Freunden oder Geschäftspartnern pflegen. All das überbrückt lästige Wartezeiten schneller denn je.

3. Intelligente Selbstorganisation

In Ruhe- und Leerzeiten hat man bekanntlich die besten und kreativsten Ideen.
Haben Sie deshalb immer einen Notizblock dabei und nutzen Sie Ihn zum Beispiel zum Brainstorming für das nächste anstehende Projekt. Produktiv Zeit nutzen heißt auch, Dinge für sich selbst oder die Arbeit zu organisieren, kleine Vorbereitungen zu treffen oder den Terminkalender zu überarbeiten.
Am Arbeitsplatz kommt die Zeit zum Archivieren, Sortieren und Aufräumen meist zu kurz. Leerlauf? Jetzt heißt es Wartezeit überbrücken! Was aufgeräumt ist, findet sich später schließlich wieder schneller an – sowohl auf dem Schreibtisch, als auch auf dem Rechner! So sind Wartezeiten durch Selbstorganisation optimal genutzt.

4. Entspannung für zukünftige Arbeitsproduktivität

Wer denkt, Entspannung während Wartezeiten sei unproduktiv und sinnlos, der irrt! In Ruhephasen tankt der Körper Kraft und Energie. Die kann dann in zukünftig anstehende Arbeiten gesteckt werden. Kurze Pausen wirken manchmal Wunder! Also: Bei lästigen Wartezeiten doch einfach mal in den angrenzenden Park gehen und die Seele baumeln lassen.

Mit intelligenter Selbstorganisation und unter Berücksichtigung der bevorstehenden Wartezeit gelingt es Ihnen ganz einfach, produktiv zu bleiben. Wie Sie die Zeit nutzen, hängt ganz von Ihnen ab. In diesem Sinne: “Carpe Diem!” – auch während der Wartezeiten!

 

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1 Karsten Juli 10, 2012 um 12:21

Vor allem Punkt 4 erscheint mir wichtig – müssen wir denn wirklich immer und überall produktiv sein, bis nix mehr geht? Dann lieber mal 5 Minuten durchatmen, Kräfte sammeln, und sich des Lebens freuen, finde ich jedenfalls :-)

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2 Hawe Juli 15, 2012 um 00:33

@beyond
wieder mal ein gelungener Post von euch, liest sich sehr gut.
Schau gern wieder vorbei.
Mfg Hawe

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