Auf Wolke Sieben? – Cloud Services für Selbstständige und Unternehmer

by Bernd on 2. Januar 2012 · 4 comments

Ab in die Cloud - Unternehmen setzen auf Software as a Service

Ein Gespenst geht um: die Cloud. Alle reden darüber, aber was ist das überhaupt? Vereinfacht kann die Cloud so erklärt werden: Ein Teil der IT-Systeme (z.B. Server oder Software) wird nicht mehr vom Nutzer selbst betrieben, sondern bei einem Anbieter als Dienst gemietet. Sie befinden sich nicht mehr direkt vor Ort, sondern in der “Wolke”.

Spätestens jetzt wird klar: Seit der Verbreitung des Internets nutzt jeder von uns auch die Cloud. Dennoch gibt es eine Menge Vorurteile – wir nehmen drei davon unter die Lupe.

Die Cloud ist unsicher

Falsch. Warum heben Menschen Ihr Geld in der Bank auf, und nicht zu Hause? Weil die Bank den besseren Safe hat. Genauso verhält es sich mit der Cloud: Sie ist sicher wie nie zuvor. Allerdings gibt es einen großen Unsicherheitsfaktor, der on- und offline Schaden anrichten kann: Mangelndes Risikobewusstsein.

Keine Angst vor der Cloud: Mit dem Internet ist sie längst fixer Teil des Geschäftsalltags geworden

Skandale wie der Kreditkarten-GAU bei Sony haben klar gezeigt: Unternehmer sollten den Diebstahl sensibler Daten fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Doch die Sensibilität für Datenklau ist in der Regel gering. Die meisten Vorkehrungen erinnern an überreifen Schweizer Käse: Überall Löcher, und was an Substanz noch da ist, sah auch schon mal besser aus.

Der natürliche Reflex auf die gestiegenen Sicherheitsanforderungen: „Raus aus dem Netz!“ Für viele ist die Cloud der Inbegriff des Diffusen – irgendwo schweben die Daten herum und Hacker müssen nur mit ausgebreiteten Händen darauf warten, bis sie ihnen in den Schoß regnen. Verständlich, dass man das nicht will – und gleichzeitig ein schwerer Denkfehler.

Denn Daten gehen verloren, wenn wir die Kontrolle über Sie abgeben; wenn wir keinen Einfluss mehr darauf haben, wie sie gespeichert, übermittelt und verarbeitet werden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Datensicherheit ist es deshalb, dafür zu sorgen, dass Daten nicht missbraucht werden, wenn sie das Unternehmen verlassen. Zu den größten Risiken für Unternehmen zählen vor allem eine schwache hauseigene IT-Infrastruktur, mangelndes Know How über Datenmanagement, fahrlässige Mitarbeiter, Delikte wie Laptop-Diebstähle und externe, einfach zu transportierende Medien wie USB-Sticks, die leicht in falsche Hände geraten können.

Doch was wäre, wenn es gar nicht dazu käme, dass Daten das Unternehmen verlassen? Die Cloud bündelt alle Daten an einem Ort – zentral, verschlüsselt und mit maximaler Sicherheit bei optimaler Flexibilität. Profis sorgen für eine stabile Infrastruktur – sie bündeln das Kapital und das Wissen, um ihren Kunden bestmögliche Funktionalität zu garantieren, und bieten ihren Kunden mehr Schutz, als es jede hauseigene Lösung könnte.

Seriöse Unternehmen setzen nicht auf Online-Lösungen

Falsch. Immer mehr erfolgreiche Unternehmen profitieren von Business-Lösungen aus der Cloud. Big Player wie IBM und Citrix haben sich längst von lokal installierter Software verabschiedet und setzen für die Zusammenarbeit auf das Netz. Und der Erfolg gibt ihnen recht: IBM hat mittlerweile mit einem Börsenwert von 214 Milliarden Dollar sogar Microsoft überholt.

Arbeiten von überall: Mit Cloud Services auch auf Geschäftsreisen & Co. problemlos möglich

Die Vorteile von Cloud Services liegen auf der Hand: Keine Anschaffungskosten und die Abrechnung nach tatsächlich genutzter Leistung erlauben deutliche Kosteneinsparungen. Auf alle Daten kann weltweit zugegriffen werden – gleichzeitig gewährt die IT-Infrastruktur der Dienstleister ein Optimum an Sicherheit. Besonders Selbstständige und Klein- und Mittelbetriebe profitieren vom Know How der Profis und können sich ganz aufs Kerngeschäft konzentrieren.

Cloud Services sind nichts für KMUs und Selbstständige

Falsch. Besonders Selbstständige, kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von den Vorteilen der Cloud. Dank Software aus der Wolke können sich endlich auch Selbstständige und KMUs hochprofessionelle CRM-Anwendungen, Zeiterfassung und Co. leisten.

Für entsprechende Investitionen ist es höchste Zeit: Die Herausforderungen der Wirtschaft steigen exponentiell, auch an die Kleinen. Eine aktuelle IBM-Studie zeigt: Vor der Datenlawine sind alle gleich. Damit Sie nicht von ihr überrollt werden, lohnt es sich, Ihre IT aufzurüsten. Die Devise in spannenden Zeiten wie diesen: Mieten statt Kaufen. Der Vorteil: Sie bleiben flexibel und up-to-date.

Workflow und Kommunikation sind altbekannte Baustellen, die mit Hilfe der neuen Tools effizient bearbeitet werden können. Das flexible Mietmodell sorgt auf Seiten der Entwickler für erhöhte Sensibilität in puncto Praxistauglichkeit und Usability.

Sie wollten schon immer einen echten Cloud Service für den Business-Einsatz testen? Ein Multifunktionswerkzeug für innovative Unternehmer ist TimeTac. Die Software-as-a-Service-Lösung bringt Ihnen alle Vorteile der Cloud und bietet Projektmanagement, Zeiterfassung und Stundenabrechnung aus einer Hand.

Der skalierbare Service macht TimeTac zu einer spannenden Chance für Klein- und Mittelbetriebe – denn die Software wächst mit Ihnen mit. Weiterer Pluspunkt: Sie können TimeTac kostenlos testen – für 30 Tage, mit vollem Funktionsumfang. Eine gute Gelegenheit, die Cloud zu beschnuppern – und Wolke Sieben für Ihr Unternehmen zu entdecken.

Zeiterfassung mit TimeTac von TimeTac auf Vimeo.


 

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1 Karsten Aßmann-Funk | A-F-Immobilien Januar 5, 2012 um 11:25

Zum Ausprobieren finde ich die kostenfreien Google Apps auch nett…wobei ich als Immobilienmakler nicht so sicher bin, ob z.B. Kundendaten in der Cloud auch Datenschutz-konform sind.

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2 Katharina Januar 9, 2012 um 11:02

Hallo Karsten,

diese Sorge teilen viele Unternehmen. Deshalb setzen seriöse Anbieter auf sichere Verbindungen und Verschlüsselung, um Fremdzugriff von außen zu vermeiden, und folgen strengen Datenschutzbestimmungen. Damit wird sichergestellt, dass der Datenschutz gewahrt bleibt.

Liebe Grüße
Katharina

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3 Karsten Aßmann-Funk | A-F-Immobilien Januar 9, 2012 um 13:22

Hallo Katharina,

danke für deine Hinweise – meine Frage zielt mehr in die Richtung, dass man als Coud-Nutzer ja zumindest theoretisch Gefahr läuft, dass mal einer der Cloud-Mitarbeiter die Daten einsehen oder abgreifen könnte. Und da wird es aus meiner persönlichen Sicht bei Personendaten etwas “kribbelig”.

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