Warnung: Dieser Job habt sein Ablaufdatum überschritten! – Karriere & Zukunft, Teil 2

by Bertold Raschkowski (Gastpost) on 4. Juli 2011 · 0 comments

Jobs, die es in Zukunft nicht mehr geben wird - erledigen unsere Arbeit bald Roboter?

Ist Ihr Job ein Dinosaurier?

Die Antwortet lautet: Ja. Zumindest, wenn Folgendes darauf zutrifft: Sie erfüllen Tätigkeiten, die zwar Präzision erfordern, jedoch in so großer Menge standardisiert durchgeführt werden, dass es wirtschaftlicher ist, eine Maschine einzusetzen.

Damit sind zuerst alle Tätigkeiten gemeint, die etwas bewegen bzw. transportieren. Wo bisher ein gutes Augenmass und eine ruhige Hand erforderlich waren, wird in baldiger Zukunft ein Maschine die Aufgabe übernehmen – und tut es jetzt schon: Ob es die Eingangspost im innerbetrieblichen Transport ist, die direkt nach Erhalt digitalisiert wird, oder die Kommissionierung für den Endkundenversand im Handelswarenlager. Drei Thesen, welche Jobs es in Zukunft nicht mehr geben wird:

1. Gegenständebeweger haben wenig Zukunft.

Im Einzelhandel sieht man mittlerweile immer häufiger Automaten, die Arzneimittel aus dem Lager herausfischen und direkt an der Ladentheke ausspucken.
Ähnlich sieht es mit den Informations-Aufnehmern aus: Daten, Vorgänge, Anfragen können mittlerweile genauso gut durch den Einsatz elektronischer Formulare oder Spracherkennung aufgenommen und weiterverarbeitet werden. Ein Mensch ist dafür grundsätzlich nicht mehr erforderlich.

2. Ohne Menschen geht es nicht.

Rein maschinenbasierte Informationsaufnahme und -verarbeitung wird bei der nicht zu vernachlässigenden Gruppe der digitalen Verweigerer nicht funktionieren.
Es sei denn wir ignorieren sie vollständig. Ich bin überzeuigt davon, dass Informations-Aufnehmer in einem Bereich immer einen Platz haben werden: Dort, wo es um exklusive Produkte und Dienstleistungen geht. Wer möchte die Probefahrt im Maybach mit einer Maschine vereinbaren?

3. Analyse und Auswertung werden Maschinensache.

Tätigkeiten, die analytischer bzw. auswertender Natur sind, können und werden vermehrt von Maschinen übernommen. Ob es die Auswertung von Röntgenbildern oder von juristischen Dokumenten ist, der Rechner kann es. Und wird es tun. Wir sollten im eigenen Interesse die technische Entwicklung in den Bereichen Sprach-, Bilderkennung und Robotertechnik im Auge behalten.

Alles schön und gut! Und jetzt? Was muss ich können, um (auch morgen noch) erfolgreich zu sein oder zu werden? Die Antwort auf diese Frage verrät Ihnen Bertold Raschkowski in seinem Gastpost nächste Woche.

Bertold Raschkowski (c)raschkowski   Bertold Raschkowski betreibt auf Five By Nine ein Fachgeschäft für Ideen, Anregungen rund um Work, Life & Balance und persönliche Entwicklung. Wer möchte, kann sich hier die passende Idee oder Inspiration in Ruhe ansehen, mitnehmen oder wieder zurück ins Regal stellen. Außerdem ist er Co-Autor beim Fachblog future commerce, das sich mit Trends, Neuigkeiten und Kuriositäten in eCommerce und Retail beschäftigt.

Wenn Bertold Raschkowski nicht schreibt, twittert oder spricht, ist er beratender Sparringspartner für Online-Händler und eCommerce-Dienstleister und liebt die Alpen – zu Fuß und zu Rad.

 

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